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+---Thema: Tom Waits: zwei Alben am gleichen Tag Eröffnet von Steffen


Beitrag von: Guest an 21. 02 2002, 16:07

Tom Waits veröffentlicht im Frühjahr zwei neue CDs auf dem Epitaph-Sublabel < Anti Records >. Sie heißen ALICE und BLOOD MONEY. Beide sind ab Montag, den 6. Mai 2002, erhätlich.

Die komplette Pressemeldung gibt es als Kommentar zu dieser Meldung. (Foto: Jean-Baptiste Mondino)
Beitrag von: Guest an 21. 02 2002, 16:09

"Alice" und "Blood Money"
Tom Waits veröffentlicht zwei Alben am gleichen Tag

Tom Waits veröffentlicht im Frühjahr zwei neue CDs auf Anti Records.
Sie heißen ALICE und BLOOD MONEY. Beide sind ab Montag, den 6. Mai 2002, erhätlich.

Beide Alben sind überraschend unterschiedlich in ihren
Klanglandschaften, im Sound und den Emotionen. Es sind zwei völlig verschiedene Werke mit einer Gemeinsamkeit: Beide wurden fast ausschließlich mit akustischen Instrumenten eingespielt. ALICE und BLOOD MONEY wurden komponiert und produziert von Tom Waits und Kathleen Brennan, seiner Ehefrau und musikalischen Langzeit-Weggefährtin.

ALICE wirkt wie eine kaleidokop-artige Odyssee durch Sehnsucht, Besessenheit und Wahnsinn. Zu hören sind Leier, Bass Saxofon, Cello, Vibraphon, Piano und Stroh Geige in sparsamen und hypnotischen Arrangements. Folgende Musiker wirkten mit: Larry Taylor (Bass), Matt Brubeck (Cello), Bebe Risenfors (Stroh Violine,    Alto Viola, Bass Clarinet, Marimba, Clarinet, Baby Bass), Dawn Harms (Violine, Stroh Geige), Carla Kihlstedt (Violine), Colin Stetson (Baritone Saxophone, Clarinet), Eric Perney (Bass), Ara Anderson (Trumpet, Bariton Horn) und Nik Phelps (French Horn, Trompete). Tom Waits spielt Piano, Orgel, Mellotron, Spielzeug Klavier und Spinett oder auch Vibraphon. Stewart Copeland (The Police) war ebenfalls zu Gast im Studio. Beim Stück "Table   Top Joe" spielt er Schlagzeug. Andere Songs tragen Titel wie "Flowers Grave", "Everything You Can Think Of Is True", "Lost In The Harbour", "Barcarolle", "Alice" und "No One Knows I'm Gone".

BLOOD MONEY hingegen ist ein derber Essay über eine leidenschaftslose Welt, über eine stete Abfolge von Neuigkeiten und Meldungen, die einen Zustand des Unglaubens erzeugen - ein Essay über den Verlust der Leichtgläubigkeit. BLOOD MONEY greift zu, packt an und reißt mit vom ersten Klang an. Es hät seine Kraft nicht zurück und beginnt mit "Misery is the River of the World" und "Everything Goes to Hell." Tin Pan Alley trifft auf Weimarer Republik. Viele der Musiker, die auf ALICE mitgewirkt haben, sind auch bei BLOOD MONEY involviert. Sie wurden zudem unterstützt von Charlie Musselwhite (Mundharmonika), Andrew Borger (Schlagzeug, Marimba, Percussion), Matthew Sperry (Bass), Gino Robair (Bongos, Timpani), Bent Clausen (Piano, Marimba), Bebe Risenfors (Bass Klarinette) und Tom Waits an der Calliope. Das Album klingt dicht, kompakt strukturiert und ist sehr Rhythmus-betont. Einige der herausragenden Songs tragen Titel wie "Coney Island Baby", "Starving in the Belly of a Whale", "A Good Man Is Hard To Find", "All The World Is Green" und "God's Away On Business".

Beide Alben erscheinen auf ANTI Inc. (Vertrieb:Connected), jener Plattenfirma, die schon Tom Waits' erfolgreiches letztes Album MULE VARIATIONS veröffentlichte. Das Album war im Sommer 1999 Top-Ten in ganz Europa und wurde mit einem Grammy ausgezeichnet.

Unter < www.anti.com > gibt es die Tracklists und Cover der neuen Waits-Werke und aktuelle Informationen über den Meister.
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