|
Druckfertige Themaversion
-purerock.de forum +--Forum: news +---Thema: Highfield-News... Eröffnet von Bastian Beitrag von: Bastian an 01. 07 2006, 10:39 Auch auf dem Highfield-Festival wird dieses Jahr erstmals ein Crowdsurf-Verbot in Kraft treten. Begründet wird dieses durch die zahlreichen Verletzungen jedes Jahr, welche nachgewiesenermaßen durch Crowdsurfen entstanden sind. Damit folgt das Festival einem Trend, der bereits erstmalig dieses Jahr beim Hurricane und Southside Festival anzutreffen war. Den offiziellen Pressetext dazu findet ihr in den Kommentaren. Beitrag von: Bastian an 01. 07 2006, 10:40
Beitrag von: Gerri an 01. 07 2006, 15:41 find ich eigentlich nicht schlecht den trend für große festivals crowd surfen und stagediven gehört für mich in kleinerem rahmen wo die leute auch halbwegs drauf vorbereitet sind. dort trägt es auch zu einer familiären stimmung bei - frei nach dem motto: "jeder trägt jeden" sowas gibts ja auch festivals sowieso nicht... wie sie aber entscheiden wollen ob es sich um einen mutwilligen crowdsurf handelt oder ob der/diejenige keine luft mehr bekommt oder ähnliches ist wohl nicht so einfach. da gibts sicher viele diskussionen hehe Beitrag von: Christian an 01. 07 2006, 16:34 find ich gut! habe es mit meinen knapp zwei metern schon immer gehasst, wenn mir diese deppen von hinten in den nacken gekracht sind und auch den einen oder anderen von ihnen wieder relativ schnell zurück auf den boden befördert ;) Beitrag von: Sven an 02. 07 2006, 17:04 weisst du was ich auf festivals hasse? 2 meter typen. Beitrag von: Christian an 02. 07 2006, 19:07 stell dich halt vor mich ;) Beitrag von: Ulrich an 02. 07 2006, 19:09 hehe finds auch gut. in kleinen clubs ist es super für alle auf festivals macht es nur dem surfer selbst spass (und wenn es eine frau ist allen männern natürlich) wo wir schon bei 2 meter-leuten sind: verbieten sollte man es allen frauen auf die schultern von männern zu klettern und den hinter ihnen stehenden hunderten die sicht zu nehmen Beitrag von: Bastian an 02. 07 2006, 19:25 Also nachdem ich zuletzt beim Berlinova vor 2 Jahren oder so bei Millencolin die Erfahrung gemacht habe, dass Crowdsurfer sowieso immer von hinten kommen und einen vorne in der Moshpit das Leben nur unnötig schwer machen. Daher halte ich diese Entscheidung für absolut sinnvoll. In Klubs hab ich mit Stagedivern kein Problem, aber auf Festivals ist das echt anstrengend. Beitrag von: Josip an 03. 07 2006, 01:22 ich halte das ganze für extrem heuchlerisch. zum einen leben diese festivals davon, ihren konsumenten u.a. diesen "rock'n'roll-lebensstil" (nennt es wie ihr wollt) für ein wochenende zu verkaufen, mit spaß, mit alltag-vergessen, mit außerhalb-der-konventionen-leben, mit "weiteretolleschlagwortehierdazuzudenken", um dann dennoch braven konformismus zu beschwören. klar, auch auf rockfestivals sollten allgemeingültige regeln gelten (kurz zusammengefasst: tu nichts, was du nicht auch erfahren möchtest), aber wo sollen wir da die grenze ziehen? ich möchte nicht wissen, wie oft ich schon verstauchungen, prellungen oder gar blaue flecken von diversen shows davon getragen habe, aber mmn nimmt man das eben in kauf, wenn man ein solches konzert besucht. was kommt als nächstes, tanzverbot, wenns zu wild ist? wie wärs mit reinen sitzplatzkonzerten? aber am schlimmsten finde ich ja die begründung, dass es "unverantwortlich wäre, den umstand zu ignorieren, dass die meisten verletzungen auf rockkonzerten durch crowd surfen entstehen". selbstverständlich entstehen keine vergiftungen, kolläpse, verletzungen durch übermäßigen alkoholkonsum, bei teilweise brütender hitze, zu einem großen teil von minderjährigen personen. wieso finden es die festivalveranstalter nicht unverantwortlch, dennoch an alles und jeden bier und harte getränke zu preisen mit üblichem festivalmonopol-aufschlag zu verkaufen? mmn ist das ganze eine gewisse sauerei, auch wenn ich aus dem crowd surf-alter schon eher draußen bin und es mich ohnehin kaum betrifft. Beitrag von: Sven an 03. 07 2006, 15:19 nicht so laut josip, sonst gibts bald nichts mehr zu saufen. ähnliches beispiel: wenn auf den typischen kifferfestivals hart durchgegriffen wird. hallo? reggae, wie soll man den denn ohne den spass in tüten ertragen? Copyright 2000-2005 purerock.de |