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+---Thema: Scars Of Tomorrow - The Horror Of Realization Eröffnet von Ulrich


Beitrag von: Ulrich an 19. 10 2005, 02:21

SCARS OF TOMORROW – THE HORROR OF REALIZATION

Stil: Metalcore
Release: 18. Oktober
Label: Victory Records
Spielzeit: 11 Songs, 36.26 Minuten
Purerock.de:
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Media: < > My Space Website >

< http://www.victoryrecords.com >
< http://www.scarsoftomorrow.net >

Durchschnittlicher Metalcore trifft auf halbgare Soundversuche. Kein gutes Release.
So mittelmäßig wie nur irgend denkbar fängt The Horror Of Realization, das neue Victory-Album von Scars of Tomorrow an: langweiliger Metalcore, der höchstens im schweißgetränktem Ambiente eines Brutalomoshpits attraktiv wirken könnte.
Die folgenden Songs werden zwar ein Stück weit besser und spannender, weil sie die tausend Mal bewährten Metalcore-Rezepturen mit frischeren Gewürzen bestäubt haben zu scheinen, aber wirklich aufhorchen lässt das nicht.
Das wird ab dem Song SS Nova anders, wenn man zwischen Hatebreed und Arkangle auf einmal Isis und Neurosis als Einfluss heraus zu hören glaubt.
Das war wohl der Einfluss von Produzent Matt Bayles (Isis, Mastodon, Botch), der Kurt Ballou als Regeldreher abgelöst hat und seine Sache wie gewohnt ausgezeichnet dick macht.
Auch der an Hope Conspiracy erinnernde Track Hidden Grudge mit Unterstützung von Atreyu-Alex und das fast in metallische Emocore-Bereichen driftende Mark of Time sind gute Scars Of Tomorrow-Songs.
Nach einem weiteren mäßigen Metalcore-Track schlagen die Kalifornier dann auf einmal nur noch ruhigere Töne an und gehen sogar dazu über sanfte Ambient-Experimente auf Tonträger zu bannen. Wenn sie beide Stile mischen (wie bei Song 4) wird es sogar kurzzeitig hochklassig – hoffen wir, dass sie Jungs in Zukunft anschließen werden.
So sehr ich sie aber für ihre Versuche loben möchte, der Eindruck, der von The Horror Of Realization bleibt, ist letzten Endes ein sehr unausgegorener und ist am besten mit den Worten wiederzugeben: nichts halbes und nichts ganzes und gegen die große Konkurrenz chancenlos.

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