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-purerock.de forum +--Forum: reviews +---Thema: Mark Lind - Death Or Jail Eröffnet von Ulrich Beitrag von: Ulrich an 28. 06 2006, 20:25 MARK LIND – DEATH OR JAILStil: Solo-Punkroll Release: Juni 2006 Label: I Scream Records Spielzeit: 11 Songs, 34.20 Minuten Media: < http://www.myspace.com/marklind > Purerock.de: < > Three Chords And The Truth > (The Ducky Boys) < http://www.iscreamrecords.com > (Punk-)Rock and Roll plus Songwriteransätze eines Bostoner Urgesteins ergeben 11 Mal nette, aber nicht immer überzeugende Songs. Ich nehme das „Or“. Mark Lind ist Vollblutrockmusiker. Das liegt erstens ja oft in der Famlie (Rob Lind kennt man wohl von Blood For Blood und ähnlichem) und führt zweitens zu einem hohen Output an selbstgeschriebenen Liedern. Wie so viele gestandene Punkrocker vor ihm greift nun auch der Link Mark zur Akkustikklampfe, einer Flasche Whiskey um die Kehle rau klingen zu lassen und zu den Themen die alle berühren und nachvollziehen können sollten. Ähnlich wie die Ducky Boys, die Hauptband des Guten Mannes, hört sich auch das Solodebüt Death Or Jail meist authentisch und ehrlich an, doch leider nicht immer gut. Gerade die Stimme, die bei solchen Alben ja immens wichtig ist und für den nötigen Charakter sorgen soll und muss bricht wenn schon nicht ein so doch nie die Grenze zur wahren Größe. Mit einem Mike Ness, Kevin Seconds oder gar dem Johnny Cash vom Pressezettel hat das leider nichts zu tun. Letzten Endes macht das aber auch nichts, denn eingängige, EMOtionale Rockhymnen werden solange gebraucht werden wie es Ungerechtigkeit, Liebeskummer und Bon Jovi-Fans gibt. Mark Lind kommt also aus Mangel an Gegenbeweisen mit einer Bewährungsstrafe davon. In dubio pro Boston Punkrock. Copyright 2000-2005 purerock.de |