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+---Thema: Dumbell - Instant Apocalypse Eröffnet von Christian


Beitrag von: Christian an 18. 10 2006, 22:26

DUMBELL - INSTANT APOCALYPSE

Stil: Rock'n'Roll
Release: 20.10.2006
Label: No Solution Records / Cargo Records
Spieldauer: 27 Titel; 69:57 Minuten
Anspieltipps: Vindictive, Yesterdays News, Ape On You, Dawn Of The Apocalypse

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< Dumbell - Offizielle MySpace-Seite >

Du stehst auf krachend rotzigen Rock’n’Roll, genießt Konzerte immer erst, wenn deine Lederjacke vom Schweiß tropft und gehst nie ohne eine Flasche Whiskey feiern? Guter Mann, deine Band heißt Dumbell! Auf Instant Apocalypse gibt’s mit 27 Songs in über einer Stunde die absolute Vollbedienung für den gerade angesprochenen Rocker. Das dritte Album der Kölner sorgt mal wieder für ordentlich Rock’n’Roll in der Bude und wartet mit fast allen Spielarten der Rockmusik auf. Hier gibt es alles von Glam- und Trashrock über Schweinerock, Punkrock und natürlich Akustikrock… sorry, Akustiksongs. Ist das nicht vielleicht etwas überladen? Der Rezensent sagt: So lange es rockt. Doch abgesehen von Plattitüden haben sowohl die vorliegende Platte, als auch der Schreiber etwas mehr zu bieten.

Tatsächlich herrschen auf Instant Apocalypse buntes Chaos und enorme Vielfalt, ohne jedoch das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren: Den Rock. Doch so schlau waren wir eben schon mal. Zur Erklärung: Auf die Ballade Stark Resistance folgt der Schweinerocker Straight To Hell. Auf den Synthiesong Let’s Degenerate die Akustik-Hymne Yesterdays News und darauf der Punkrockbastard Ape On You. Alles schon so oft gehabt? Na klar, aber trotzdem sprüht das Album nur so von Selbstbewusstsein und relativ schnell springt der Funke über. Auch einen Song wie Dawn Of The Apocalypse zu machen traut sich auch nicht jede Band. Hier ein Gitarrensolo, dort ein Mitgröhlrefrain und die nächste Rock’n’Roll-Party ist gesichert. Allein wegen der Spieldauer ist die Platte zu diesem Anlass bestimmt prächtig geeignet. Für den privaten Gebrauch allein zuhause oder für Musikhörer anderer Gattung, als den eingangs Beschriebenen, kann das ganze auf Dauer vielleicht etwas anstrengend werden. Trotzdem kann man bei Dumbell bedenkenlos mal reinhören, vor allem wenn man sowieso schon auf die Hellacopters und sonstigen Schwedenrock steht. Oder eben auf Whiskey und Schweiß.


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