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+---Thema: Leandra - Metamorphine Eröffnet von Ulrich


Beitrag von: Ulrich an 25. 02 2008, 15:19

LEANDRA – METAMORPHINE

Stil: Synthie-Dark-Pop
Release: 22. Februar 2008
Label: Drakkar Entertainment
Spielzeit: 11 Songs, 55.22 Minuten
Media: < http://www.myspace.com/leandrasphere >

< http://www.drakkar.de >
< http://www.leandrasphere.de >

Ob Leandra wirklich Leandra heißt oder Ophelia, wie bei ihrer anderen Band Jesus On Extasy, ist nicht bekannt, letztlich natürlich aber auch irrelevant.
Wo wir schon bei „irrelevant“ sind fällt die Überleitung zu Metamorphine nicht schwer.
Wahrscheinlich glaubt die in Weißrussland geborene Sängerin und Klavierspielerin selbst, dass ihr Album wunderschön und künstlerisch hochwertig ist.
Da vergleicht sie sich schon frech mit Björk und Tori Amos. Aber nur weil man eine Frau ist, Klavier spielt und den ein oder anderen Ton trifft ist man noch lange nicht gut.
Die Songs sind so theatralisch vorgetragen, immerzu scheint die Sängerin vor overacted Weltschmerz dahin zu siechen.
Die langweiligen Klavier-Melodien werden von sphärischen Synthie-Sounds begleitet, und von mit bebender Stimme vorgetragener Poesie. Das klingt am Ende wie Lamb in einen Topf mit klebrigem Gothic geworfen und einmal kräftig durchgeschüttelt.
Der hallende Raum auf dem Coverartwork ist exakt symmetrisch, und das gilt auch für die Musik die darin stattfindet. Bekanntlich aber ist Symmetrie Ästhetik für Dumme.

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