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Überschrift: Collett, Jason - Idols Of Exile, Folk / Americana (City Slang / Rough Trade)< Älteres Thema | Neueres Thema >
Patrick Offline
EdKo



Gruppe: Redaktion
Beiträge: 7543
Seit: 07 2001
Verfasst am: 04. 04 2006, 13:08

JASON COLLETT - IDOLS OF EXILE

Stil: Folk / Americana
Label: City Slang / Rough Trade
Spieldauer: 12 Tracks, 45.59 min.
Release: 3. März 2006
MP3: >> We All Lose One Another

Offizielle Homepage

Back to the roots: Klangpionier Collett übt sich in Bodenhaftung.

Seit drei Jahren ist Jason Collett als Gitarrist ein Teil des großen Kollektivs der Broken Social Scene. Obwohl er schon seit Mitte der Neunziger seiner eigenen Vorstellung von Musik nachgeht, ist "Idols Of Exile" (nach der Compilation "Motor Motel Lovesongs") nun sein erstes vollwertiges Solo-Werk. Experimentierfreude und ambitioniert gebastelte Klang-Collagen braucht man hier allerdings gar nicht erst zu suchen. Wie es sich für ein zünftiges Nebenprojekt gehört, verdingt sich Jason Collett in seinem Singer/Songwriter-Outfit auf einer gänzlich anderen Baustelle: Dem tief im Gras verwurzelten Folk mit traditionellen Country-Einflüssen. Immerhin zählt der Mann auch schon 38 Lenze und ist als gelernter Handwerker, Zimmermann und Schreiner für derart geerdete Musik prädestiniert.

Traditioneller amerikanischer Musik skeptisch gesonnene Menschen wird Jason Collett kaum vom Glauben abfallen lassen, stellt "Idols Of Exile" doch nichts anderes dar als eine vollkommen entspannte, typisch amerikanische Folk-Platte - pure Americana eben. Ein großer Sänger ist Mr. Collett überdies auch nicht unbedingt. Schöne Songs hat er unter Mithilfe von Produzent Howie Beck und einigen Mitstreitern aus der Scene wie Emily Haines von Metric oder Amy Millan von den Stars dennoch geschaffen.

"Hangover Days" zum Beispiel, das an das selige Paar Johnny & June erinnernde Duett mit Frau Haines. Die von schicken Bläsern verzierte Geschichte von "Brownie Hawkeye". Oder "We All Lose One Another" mit dem hüpfenden Banjo und den weinenden Geigen. Der beschwingte Sommerpop von "I´ll Bring The Sun" atmet dann tatsächlich laue Sommerluft.

Der Rest ist dann aber doch eher mäßig aufregend, zu speziell und "Idols Of Exile" ohnehin wohl eher ein Nischenprodukt, das in entsprechenden Szene-Kreisen bestimmt gewürdigt wird. Für Anhänger der Broken Social Scene ist diese Platte mit ziemlicher Sicherheit nichts - es sei denn, diese haben eine Schwäche für traditionelle, amerikanische Roots-Music. Und ob das so häufig der Fall ist, sei mal dahin gestellt.

Wertung:



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this is a film that has no end
fiction fights feelings absent
as absurd as it sounds
there´s more truth than you pretend


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nosferatu Offline
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Verfasst am: 04. 04 2006, 21:01

geht das nur mir so, oder erninnert der anfang vom downloadfähigen song  nicht an "disarm" von den smashing pumpkins...
die melodie hat er auch so geschickt gelegt dass man die vollkommene ähnlichkeit nicht bemerkt... ich habs mal rausgehört und die melodie ist bis auf 1-2 noten, ich sags mal aufgutdeutsch, "umgekehrt"...
sehrsehr interessant...

aber zum glück ist das keine weitere "Smashing Pumpkins - A Tribute..." Platte...  :;):


Bearbeitet von nosferatu an 04. 04 2006, 21:03

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Patrick Offline
EdKo



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Seit: 07 2001
Verfasst am: 04. 04 2006, 23:17

ha, tatsächlich, aber ist ja nur ein kleiner part. die frage ist nur: war sich collett dessen bewusst? ;)

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Johannes Offline
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Verfasst am: 05. 04 2006, 02:52

i'll bring the sun ist der toll. der rest fällt dagegen etwas ab. irgendwie. aber an sich schon ne schöne sommerplatte.

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3 Antworten seit 04. 04 2006, 13:08 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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