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Überschrift: Devil Sold His Soul - A Fragile Hope, (Post-)Metal / Hardcore / Prog (Eyes Of Sound / Indigo)< Älteres Thema | Neueres Thema >
Patrick Offline
EdKo



Gruppe: Redaktion
Beiträge: 7543
Seit: 07 2001
Verfasst am: 22. 09 2007, 17:21

DEVIL SOLD HIS SOUL - A FRAGILE HOPE

Stil: (Post-)Metal / Hardcore / Prog
Label: Eyes Of Sound / Indigo
Spieldauer: 10 Tracks, 52.13 min
Release: 31. August 2007
Video: >> Between Two Words (Edit)

Offizielle Bandhomepage
Devil Sold His Soul bei Myspace

Mehr als nur eine schwache Hoffnung: Devil Sold His Soul erschaffen auf ihrem Debüt ein brachiales Amalgam aus Will Haven und Isis. Eine dunkle Nachtmahr von beängstigender Intensität und Klasse.

Der Teufel hat seine Seele verkauft. Der Empfänger heißt Ed Gibbs und ist Frontmann des südenglischen Sextetts Devil Sold His Soul, das auf seinem Debüt "A Fragile Hope" am Abgrund steht und mit wehenden Fahnen die Apokalypse herbeisehnt. Nach einem behutsam einleitenden Intro bricht der Sturm mit voller Wucht los, und als wolle er sich den Leibhaftigen gleich wieder aus der Körperhülle exorzieren, macht Gibbs sein Seelenleiden körperlich auf denkbar intensive Art und Weise greifbar: Dauerhaft mies gelaunt, sind seine höllischen, markerschütternden Schreie Katharsis pur. Wie eine schwarze Gewitterwolke legt sich eine düstere Endzeitstimmung über "A Fragile Hope", die Atmosphäre ist ungemein dicht und einnehmend.

Auch, weil Devil Sold His Soul nicht mit tumber, knüppelnder Wut ihr Pulver verschießen, sondern ihrem tiefen Weltschmerz regelmäßig auch in meditativen Momenten Ausdruck verleihen. Etliche Passagen in Songs wie dem grandiosen "The Starting" gleichen den kunstvollen Instrumentalwerken der Marke Isis oder Cult Of Luna, durch diese epischen Einschübe verdient sich die rasende Mixtur aus Metal und Hardcore redlich den Post- oder Prog-Präfix. Regelmäßig wird das extreme Gekreische zudem durch cleane, melancholische Gesangsmelodien kontrastiert, die trotz gelegentlicher Überzuckerung eine willkommene Abwechslung vor den Hieben in die Magengegend bieten.

Gerade zum Ende hin mehren sich die lichten Momente und ein kleines bisschen zerbrechlicher Hoffnung blitzt im Dunkel der Nacht auf. Tatsächlich: Als finalen Gruß beschwört man "Hope", und mit diesem beeindruckenden Manifest an Debüt dürfen sich Devil Sold His Soul gut und gerne als eine der großen Hoffnungen der britischen Metalszene bezeichnen. Für Freunde der härteren Gangart ein Fest.

Wertung:



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this is a film that has no end
fiction fights feelings absent
as absurd as it sounds
there´s more truth than you pretend


http://www.monogoic.de

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Christopher Offline
überall bekannt



Gruppe: Redaktion
Beiträge: 1156
Seit: 02 2003
Verfasst am: 24. 09 2007, 05:52

überraschend gutes album!

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Some people never go crazy. What truly horrible lives they must lead.
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1 Antworten seit 22. 09 2007, 17:21 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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