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Überschrift: Bangarang - In Two Minds [EP], Emo-Punk (Intermusic)< Älteres Thema | Neueres Thema >
Patrick Offline
EdKo



Gruppe: Redaktion
Beiträge: 7543
Seit: 07 2001
Verfasst am: 28. 06 2005, 11:06

BANGARANG - IN TWO MINDS [EP]

Stil: Emo-Punk
Label: Intermusic
Spieldauer: 8 Tracks, 28.28 min.
Release: 18. April 2005
Highlights: The Last Letter; Tasting The Air
MP3: >> Tasting The Air

Offizielle Bandhomepage

Es kann viel passieren in drei Jahren. So auch bei Bangarang, der Band mit den drei Christians, die Anno 2002 mit ihrer in Eigenregie veröffentlichten EP Coloured By Time und nettem Pop-Punk Sympathiepunkte in unserer Newcomer-Sektion einheimsen konnten.
Doch mit dem Ausstieg von Sänger Gedes war nicht nur die alte Besetzung, sondern auch der Pop-Punk dahin. Beschäftigt man sich nun mit der neuen 8-Track-EP In Two Minds, merkt man schnell, dass sich die Jungs aus dem Hunsrück mittlerweile eher auf punkigen Emo-Pfaden tummeln als in reinen Pop-Punk-Gewässern zu schwimmen. Symptomatisch für die neue Richtung ist, dass sich Gitarristen-Chris und Bassisten-Chris die zweistimmigen Sing- und Schrei-Parts nun ganz emo-like brüderlich teilen, was mal mehr, mal weniger gut gelingt.
Die eröffnenden Stücken Follow und Point Of No Return zum Beispiel wirken noch etwas konfus und unausgereift, was allerdings wohl auch daran liegt, dass diesen beiden Songs schlichtweg die großen Melodien abgehen und somit der Wiedererkennungswert fehlt. Man merkt schon, dass sich Bangarang umorientieren mussten und so leiden einige der neuen Stücke noch unter einer gewissen Zerfahrenheit und Ziellosigkeit.
Besser sieht´s dann schon beim netten, hymnischen Tasting The Air und vor allem dem wirklich feinen Ohrwurm The Last Letter aus, die beweisen, dass Bangarang genau dann am Besten sind, wenn sie sich auf ihre lockeren, leichtfüßigen Ohrwürmer konzentrieren. Platform Sunrise und das experimentelle Watch Me Growing kehren dann die Hardcore-Wurzeln der Band heraus, bleiben dabei aber immer noch melodisch.

Fazit: Eine Band auf dem harten, steinigen Weg der Neudefinierung. Noch bleibt vieles auf In Two Minds Stückwerk, doch hier und da wissen auch die "neuen" Bangarang zu gefallen, wenn auch nicht zu begeistern. Hier von einer Übergangsplatte zu sprechen, macht durchaus Sinn.


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this is a film that has no end
fiction fights feelings absent
as absurd as it sounds
there´s more truth than you pretend


http://www.monogoic.de

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