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Überschrift: Toter beim Pressure Festival< Älteres Thema | Neueres Thema >
Jonas Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 12:49

Laut Polizei Bochum gab es am vergangenem Wochenende offenbar einen Toten beim Pressure Festival in Herne. Der 26-jährige Gerolsteiner erlitt nach einem Schlag in die Lebergegend einen Kollaps und verstarb wenig später im Krankenhaus.
Ein offizielles Pressebulletin der Polizei gibt es hier.

Wir bedauern diesen schrecklichen Vorfall und möchten den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen unser Mitgefühl ausdrücken.
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CrashDummy Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 13:03

Ich weiß schon warum ich von Slamdancing, Wall Of Death, Circle Pit usw nichts halte.
Ich denke mal das wird nächstes Jahr anders laufen, mit "Tanzverbot" oder so.

Ist natürlich eine tragische Sache, jedoch wars doch nur ne Frage der Zeit bis mal sowas passiert. Und es ist irgendwo Ironie das gerade bei einer Wall of Death jemand umkommt, oder nicht?
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Jonas Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 13:24

ich glaube nicht, dass es zu einem tanzverbot kommen wird. das ließe sich sowieso schlecht durchsetzen bei einer location dieser größenordnung. mal ganz abgesehen davon, dass sich das publikum sicher eh nicht daran halten würde.

das ist halt so'ne sache mit dem violent dancing...man könnte ebenso nach dem sinn von gefährlichen extremsportarten wie basejumping o.ä. fragen. es macht nun halt einigen spaß und hat deshalb durchaus seine daseinsberechtigung.
irgendwo gibt es aber einen punkt, an dem man nicht mehr auf sich selbst achten kann (und bei einer wall of death ist man nun mal mehr oder weniger der willkür und der rücksicht anderer ausgesetzt). wenn ich meine eigene gesundheit nicht mehr in meinen eigenen händen habe hört der spaß eigentlich für mich auf. aber wahrscheinlich ist es genau das, was den reiz für viele daran ausmacht?


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CrashDummy Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 13:32

Für mich ist Violent Dancing inzwischen nurnoch ein Mittel zur "Selvstverherrlichung". Klar, wenn se spaß dran haben sich die Köppe einzuschalgen sollen sie das machen, ist mir egal. Aber es sieht doch schon verdammt affig aus *g* wobei ich dir aber auf jedenfall auch Recht gebe. Ist halt nur nicht mein Ding und deshalb halte ich davon nichts, und irgendwo seh ich meine Meinung in den News bestätigt.
Aber jeder soll machen was er will wenn er Spaß dran hat.

Gut, Tanzverbot ist sicher übertrieben. Aber ich könnte mir schon denken das öfters darauf hingewiesen wird das die Leute rücksicht nehmen sollen und die Security Menschen auch etwas "härter" durchgreifen werden, soweit dies möglich ist.
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Jonas Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 13:52

ich bin auch kein freund des violent dancings, jedoch möchte ich mal behaupten, dass es die mehrzahl der leute sehr wohl weiß, auf sich selbst und auch auf die gesundheit anderer achtzugeben. gerade die permanent von unity und schlagmichtot labernden hardcore-jünger sollten ja eigentlich auch dementsprechend viel rücksicht aufeinander nehmen. es wird sich jedoch nicht vermeiden lassen, dass sich dabei dennoch hin und wieder jemand verletzt, selbst wenn man die aus der reihe tanzenden idioten, die es auch gerne übertreiben mal außen vor lässt. wenn es dann leider so endet wie am wochenende ist das natürlich tragisch und man kann nur hoffen, dass der ein oder andere daraus lernt. für die veranstalter dürfte es da wohl nicht allzu viele möglichkeiten geben, denn sie tun vermutlich schon ihr möglichstes, um die sicherheit der besucher zu gewährleisten und leben mit dem restrisiko. es bliebe höchstens noch die option, solch ein festival gar nicht erst stattfinden zu lassen. nur, mal hand auf's herz, wer würde das wirklich wollen?

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Verfasst am: 27. 06 2005, 13:54

und leider werden diese Idioten immer mehr wenn ich mir das manchmal so angucke ;) Aber ich find sone Wall Of Death ist mal viel zu übertrieben. Wundert mich das nicht schon mehr Menschen bei sowas gestorben sind.

Ich halts einfahch mehr mit schunkeln :D

Aber Festivals sind auch ohne Violent Dancing immer ein Risiko, siehe z.b. Roskilde damals. Oder diverse Boygroup Konzerte. Oder bei diesem Death By Stereo Konzert wo Leute aus dem Fenster gestürzt sind.

Das einzige was man halt als Veranstalter tun kann ist immer wieder ausdrücklich an die Vernunft der werten Konzertbesucher zu plädieren. (welch ein satz)


Bearbeitet von CrashDummy an 27. 06 2005, 14:00
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Christopher Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 14:00

als ob die kickboxer rücksicht nähmen! und außerdem: bei einer wall of death beteiligt sich sicherlich nicht jeder freiwillig. was will man denn bei größerer Masse machen? Sich dazwischenstellen?

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CrashDummy Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 14:01

letztens im Kölner Underground  hab ich mitbekommen das ein Kickboxer einem Mädel volle Möhre ins Gesicht getreten hat. Sowas find ich einfach nur Sinnlos.
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Jonas Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 14:07

ob nun jemand überrant wird oder sich zu tode trinkt - es wird wahrscheinlich leider immer wieder passieren, dass bei massenveranstaltungen jemand zu tode kommt. was sollen/können die veranstalter dagegen unternehmen?

@ christopher nach hinten oder an die seite fliehen zum beispiel, denn dafür ist in aller regel genug zeit. für gewöhnlich bauen die bands erst mehrere sekunden lang eine art spannung auf, bevor sie die geteilte maße kickboxend aufeinander zurennen lassen. niemand wird gezwungen sich in den vorderen reihen aufzuhalten.


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Beatsteak2002 Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 14:21

also ich finds auch schon recht heftig, aber ich habs bis jez noch nich so krass erlebt, eigentlich hab ich fast immer gefunden, dass die Leute Rücksicht nehmen. Und wer nciht mitmachen will, oll sich halt weiter nach hinten stellen, egal wie schwachsinnig dieses Violent Dancing ist. Ist halt eine Art zu tanzen, und solange man vorsichtig ist, is das auch in Ordnung. und bei einer Wall of Death kann man auch weiter hinte stehen, es zwingt einen niemand nach vorne zu gehen...

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"Es ist die Emotion, die Leidenschaft, die uns antreibt. Das Spiel auf dem Rasen ist nur der Anlass, das Fundament. Die Gesänge aus tausenden Kehlen peitschen durch das rund, die Menschenmassen hüpfen heißblütig auf und ab, die Fans hüllen den Block in ein Fahnenmeer und der Pulk bringt das Stadion mit hallenden Schlachtrufen zum Beben - das ist der Moment, für den wir leben."
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Patrick Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 14:38

Zitat (Jonas @ 27. 06 2005, 13:52)
gerade die permanent von unity und schlagmichtot labernden hardcore-jünger sollten ja eigentlich auch dementsprechend viel rücksicht aufeinander nehmen.

auf dem papier vielleicht...

die wall of death ist so ziemlich der unsinnigste scheiß, den ich je mit erlebt habe. der bruchteil der leute, der das wirklich gut findet und mitmachen will, wiegt sicherlich nicht den ärger auf, der sich durch so eine üble prollerei bei den restlichen konzertbesuchern ergibt. und am allerliebsten sind mir dann ja immer noch die bands, die die meute von ihrem sockel aus dazu animieren, sich regelrecht die köpfe einzuschlagen. hat ja schon irgendwie was von gladiatorenkämpfen, oder nicht?


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Verfasst am: 27. 06 2005, 17:02

Zitat (Patrick @ 27. 06 2005, 14:38)
und am allerliebsten sind mir dann ja immer noch die bands, die die meute von ihrem sockel aus dazu animieren, sich regelrecht die köpfe einzuschlagen. hat ja schon irgendwie was von gladiatorenkämpfen, oder nicht?

und gerade deshalb würd ich tippen das das bei hatebreed passiert ist. ich mein, bei wem auch sonst?

Update: Ein bekannter der auch auf dem Pressure war meinte es hätte nur bei Heaven Shall Burn eine Wall Of Death gegeben


Bearbeitet von CrashDummy an 27. 06 2005, 17:04
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Verfasst am: 27. 06 2005, 17:17

Das kann ich bestätigen. War bei Heaven shall burn.
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Beatsteak2002 Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 19:01

wie war denn die Reaktion des Publikums, ham die das irgendwie mitbekommen?

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Verfasst am: 27. 06 2005, 19:02

ich denk ma nicht, weils ja eh mehrere verletzte und so weiter gab. ausserdem ist er ja auch erst im Krankenhaus entgültig von uns gegangen
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Jonas Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 19:43

ich habe gehört, dass das gerücht am sonntag sehr wohl unter den besuchern seine runde gemacht haben soll. und ein bekannter, der dort war erzählte einem freund von mir auch bereits am sonntagabend davon.

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Jonas Offline
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Verfasst am: 27. 06 2005, 20:42

und noch einen artikel gibt es hier:
http://www.waz.de/waz....erver=1


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sehr krasse geschichte! auch ich halt nicht viel von moshpits, circlepits und violant dancing an sich - zumal ich wegen solcher scheiße schon 2mal im krankhaus lag! primitive aktionen wie die wall of death find ich allerdings total unter aller sau, das hat auch nichts mehr mit "dampf ablassen" oder so zu tun, sondern zielt doch nur noch darauf andere zu verletzen... ausleben primitivster instinkte also und wenn bands das noch anheizen (hatebreed: "put all your agression in this pit") find ichs noch schlimmer...

allerdings relativiert der artikel der waz das ganze ja ein wenig, es kann ja auch sein, dass der typ von dem ganzen festival einfach total überanstrengt gewesen ist! trotzdem würde es mich nicht wundern, wenn die direkte ursache in einer aktion wie der wall of death liegt...

tut mir auf jeden fall leid für seine family...


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Verfasst am: 27. 06 2005, 21:20

angeblich war wohl ein milzriss schuld an der sache, also schon auswirkungen eines tritts oder schlags.

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Verfasst am: 27. 06 2005, 22:04

ich war schon bei unzähligen walls of death dabei und wurde noch nie verletzt (von blauen flecken mal abgesehn) - soviel dazu dass es nur darum geht andere zu verletzen :suspect:

aber ich denk mal eine wall of death am pressure ist keine übliche und da würd ich aus angst/vorsicht hinten bleiben...

ich bin auf jedn fall auch kein freund von kicks auf konzerten, vor allem wenn sie über hüfthöhe hinausgehen

finds auf jedn fall falsch den todesfall als tragischen ufnall darzustellen
für mich ist das die logische konsequenz von dem herumgetrete

natürlich in 95% der fälle schlägt man kontrolliert ins leere
in 4,9999% kommt der irrtümlich getroffene mit einer verletzung davon und in 0,0001% hatdiese verletzung eine tödliche folge...


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Hier gibts noch einen Fernsehbeitrag des WDR zum Todesfall beim Pressure-Festival - bei heaven shall burn kann das ganze im übrigen nicht passiert sein, weil die erst am samstag gespielt haben...

@gerri: auch wenn meist nichts passiert, ist ja wohl nicht zu bestreiten, dass eine wall of death ne gefährliche sache ist...


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Verfasst am: 28. 06 2005, 08:31

nunja, zur seite fliehen ist manchmal nicht wirklich möglich. vor allem vermutlich nicht auf dem pressure. wir hatten ja schon mal einen thread zum ähnlichen thema.
...besonders die leute, die schon mit protektoren auf die konzerte gehen. langsam geht mir das ein wenig auf den sack.


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Verfasst am: 28. 06 2005, 08:36

vor allendingen wird das ja auch immer aggressiver und härter, so wie ich das mitbekomme
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Verfasst am: 28. 06 2005, 11:44

mit protektoren? so rückenschutz etc die man für eishockey verwendet?
absolut wahnsinnig  :suspect:


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Verfasst am: 28. 06 2005, 12:07

eher so skateboard- rollerblading-protektoren.

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27 Antworten seit 27. 06 2005, 12:49 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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