Scott Garth - s/t Stil: Pop Rock Release: Oktober Label: My Records Spieldauer: 11 Titel, 42:39 Anspieltipps: Cretin Velour, Horse, Static Air, Orchestra, Magdalene, Don't Ask Why, Twisted, Garden, Faith
"Scott Garth? Wer ist das?" werden sich wohl fast alle fragen, die dieses Review lesen. Ehrlich gesagt lässt sich diese Frage nur schwer beantworten, denn Infos über ihn sind (noch?) rar. Auf jeden Fall ist der junge Kalifornier eine der neuesten Entdeckungen von Joey Capes Label My Records, die ihm mit Angus Cooke einen bekannten Produzenten zur Seite stelltenm, denn schließlich stand dieser schon Bands wie den Ataris und Bad Astronaut bei den Aufnahmen zur Seite und half auch am Cello und teilweise am Schlagzeug aus. Zusätzliche Hilfe bei der Fertigstellung gab es auch noch von Mark Moreau (Rage Against The Machine). Scott Garth übernimmt bei seinem Debutalbum die (Akustik-)Gitarre und den Gesang, inklusive der Backgroundvocals. Seine Stimme ähnelt ein bisschen der seines Chefs Joey Cape, ist jedoch etwas rauher. Einen Bass gibt es bei den meisten Songs nicht, dafür aber vieles von Cello über Piano bis zum Vibraphon, alle von Gastmusikern gespielt. Im Infotext heißt es, dass Scott Garth jetzt bereits mit Größen wie Elliot Smith und Cat Stevens verglichen wird. Dieses großartige Komliment wird ihm sogar gerecht. Seine Texte bieten eine beeindruckende Tiefe, wobei eingestanden werden muss, dass für den Durchschnittsdeutschen die Texte nur schwer zu verstehen sind und man ohne Wörterbuch kaum eine Chance hat. Auch was die Melodien angeht hat Scott Garth ein gutes Gefühl, sodass fast alle Songs im Ohr bleiben. Ruhiger Poprock, an dem es einfach nichts auszusetzen gibt. Fazit: Nichts für Draufgänger, sondern für Leute mit Gefühl! Großartig!
-------------- Is there something wrong with these songs? Maybe there's something wrong with the audience - Manipulation in rock music.