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Überschrift: U+D Festival, 16.-17.08.2002, Sternwede< Älteres Thema | Neueres Thema >
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Verfasst am: 18. 08 2002, 18:14

U+D FESTIVAL
16.-17. August 2002
Stemwede, Niedersachsen

Offizielle Seite des Festivals

Jedes Jahr lockt das U+D-Open Air in Stemwede mit seiner gemütlichen Atmosphäre und einem breiten Spektrum an Musikrichtungen etliche Freunde alternativer Klangkunst an . In diesem Jahr war es jedoch besonders gut besucht, wozu auch das geniale Wetter beitrug.

Am frühen Freitagabend angekommen, war zuerst Zelt aufbauen und Alkoholpegel anheben an der Tagesordnung, wodurch ich gleich die ersten beiden Bands verpasste. Um 21:00 Uhr ging es zum ersten Mal zur Bühne, wo LAW (Life After Weekend) das Festival für mich eröffneten. Geboten wurde eingängiger Grungerock aus deutschen Landen. Weiter ging es dann, nach längerer Umbauphase, die sich jedoch als normal für das Festival herausstellte, mit Waterdown, die als Victory-Band wohl ziemlich jedem bekannt sein dürften. Diese hatten die erste Viertelstunde leider Probleme mit dem Sound, sodass  ihr "Shouter" kaum zur Geltung kam. Davon abgesehen boten sie eine nette Show, die mich das erste Mal das Tanzbein schwingen ließ. Laut Programmheft sollte mir nun der Ex- Spermbirds-Sänger El Hollis zeigen, wo der Punkrockhammer hängt. Dessen Band Steakknife kam dieser Aufforderung auch uneingeschränkt nach und gab richtig Gas. Hammerhai hab ich leider verpasst, da ich den Kampf gegen meine Müdigkeit verlor.

Den zweiten Tag begannen die Grenzgänger, welche Protestmusik à la Ton Steine Scherben, in Folk verpackt, darboten. Diese Klänge halfen mir beim Ausnüchtern, sodass ich zur Rockabilly-Band Velvetone wieder fit war. Velvetone konnten mich jedoch nicht überzeugen, ihnen länger als 20 Minuten zuzuhören. Irgendwie lahm und langweilig. Nach einer längeren Bierpause fand ich mich am Abend wieder vor der Bühne ein, um Kettcar aus Hamburg zu sehen. Intelligenter Poprock mit eine Prise Elektronik erfreuten meinen und viele andere Gehörgange. Ganz im Gegensatz zur nächsten Band, die sich Transmitter nennt und angeblich mit Elektronik verstärkten Hip Hop spielt. Während ca. die Hälfte des Publikums die Band und deren idiotischen Sänger feierte, versuchte die andere Hälfte, besonders gegen Ende des Konzertes, mit Bierdosen und Zwischenrufen dem Ohrenkrebs-verursachenden Treiben ein Ende zu machen. Nachdem Pale leider wegen eines Motorschadens auf der Autobahn liegengeblieben waren und so kurzfristig absagen mussten, kamen nun die Real McKenzies. Die McKenzies hatten zu Anfang noch mit einem Randalebruder vor der Bühne zu kämpfen, der diese dauernd bestieg. Irgendwann wurde es Paul McKenzie zu bunt und er beförderte diesen Schwachkopf mit einem gezielten Tritt zurück in die Zuschauermenge. Das Publikum nahm dies jedoch relativ gelassen auf und feierte wie gewohnt jeden Song der Band. Natürlich wurde wieder kräftig Bier getrunken und auch unserem Lieblings-Fußballverein, dem FC St. Pauli, wurde ein Lied gewidmet, bei dem sich das Pit um ca. 50 % erweiterte. Leider verließen die Real McKenzies schon nach ca. 35 Minuten die Bühne, um nach den anschließenden zwei Zugaben (u.a. My Bonnie is over the Ocean...) in Richtung Bizarre Festival zu fahren. Skaos sollten die vorletzte Band des Abends sein. Jene hatten extrem tanzbaren Ska im Angebot, der von der Menge gut angenommen wurde.Skaos spielten bestimmt 1 1/2 Stunden und wurden nur unter Protest von der Bühne gelassen. Die letzte Band des Festivals Mururoa Attäck war auch die schlechteste. Deutschpunk, der grausamen Art. Nach 10 Minuten hatte ich auch "The battle against my tiredness 2" verloren und schlief ein.

Wie jedes Jahr, bin ich auch heute wieder glücklich vom Stemweder Open Air nach Hause gekommen und bin mir sicher auch nächstes Jahr dabei zu sein.
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